KUNSTASPEKTE • INTERNATIONAL EXHIBITION ANNOUNCEMENTS AND ARTIST CATALOGUE

May 12, 2018

 

 

 

 

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Teile dieser Ausstellung, in der sich fünf Künstlerinnen mit Lebenssituationen unserer Zeit auseinander setzen, sind auch Bestandteil des Architektursommers 2018.

Abseits des Hauptweges weht eine zerknüllte Zeitung an einem stählernen Sicherheitszaun, hinter dem sich ein einsamer Kontrollgang – angrenzend an ein leerstehendes Gebäude unmittelbar am Hafen von Liverpool – verbirgt. Und in vielen Städten ist dieser Anblick ebenso immanent. Achtlosigkeit und Kälte, Unempfindsamkeit, Interesselosigkeit … Menschen wohnen geballt in Städten, als würden sie die Gesellschaft suchen. Gleichzeitig sind sie einander fremd, schmeißen ihren Abfall, Zigarettenkippen etc. auf den Weg, Haltestellenplätze … scheren sich nicht drum, wie ihre Umwelt aussieht. Bestimmend ist ihre Bequemlichkeit, ihr höchstpersönliches Bedürfnis nach ihrem Glück. So ist bei vielen auch das Bewusstsein für die Natur, und damit zu sich selbst finden unbedeutend. Kratzsch will die Wahrnehmung für die Umwelt und die Lebewesen um uns herum schärfen, uns entdecken lehren, um unsere Sinne zu erweitern.

Zwei Bilder von Constanze Kratzsch – ca 160 x 105 cm – an der straßenseitigen Glasfront Payer-Weyprecht-Sr. 24-26 sind für alle PassantInnen sichtbar. Einerseits doppelt “Abseits/Offsite” geradezu die Situation des Unterwegssein in der Öffentlichkeit und die Achtlosigkeit von verschiedenen ErdenbürgerInnen hinter einem ähnlichen Zaun wie auf dem Bild. Gleichzeitig wird durch das zweite Bild TROPI das Bewusstsein über die magische Erscheinung von Natur angesprochen.

Constanze Kratzsch, 1984 auf der Insel Rügen geboren und aufgewachsen, führte das Unbekannte nach Berlin. Ausgebildet bei Dr. Christiane Stahl, Dozentin Eva Maria Ocherbauer an der Neuen Schule für Fotografie bei Dozentin Linn Schröder an der Ostkreuz Schule für Fotografie und in der Meisterklasse Maix Mayer (Sommerakademie Venedig) vermitteln ihre Arbeiten die Vanitas in visuell poetischer Weise. Sie schafft eine Kombination aus Alt und Neu. Ihre Bildersprache ist surreal., teilweise Pop Art und Dada bewegt. Sie kreiert eine Welt, in der sie Vergangenes, das Jetzt, Zukünftiges visualisiert. Damit ist sie Aufdeckerin und Vermittlerin.

 

 

 

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© Constanze Kratzsch